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"FAQ"-Häufige Fragen

Häufige Fragen                     ("FAQs")

 

(1.) Zu "Lebensgeschichten"

Warum sollte ich eigentlich meine Lebenserinnerungen aufschreiben (lassen)?

  • Weil ja nur dadurch auch die Lebenssituationen früherer Zeiten für die Nachwelt erhalten bleiben – Geschichte lebendig wird, denn: Jeder ist Zeuge seiner Zeit und Teil der Staats- und Gesellschafts-geschichte.
  • Weil alle Personen, die darin vorkommen, so für immer in der Erinnerung weiterleben – Familiengeschichte weitergetragen wird.
  • Weil man damit den Schatz an Einsichten, Erfahrungen und Wissen weitergeben und bewahren kann. Es gibt kein besseres Erbe!
  • Weil beim Rückblick viel Schönes, Ungewöhnliches, Leidvolles, Nachdenkliches, Freudiges, Anekdotisches … zu Tage tritt und zu einem Ganzen zusammengesetzt werden kann – man merkt, dass das eigene Erleben doch sehr viel bewegender und spannender, wechsel- und wertvoller war, als es zuerst aussah.
  • Weil man sein Leben und sich selbst plötzlich mit anderen Augen sieht – Bilanz ziehen, sich und sein Lebenswerk mehr schätzen und daran reifen kann.
  • Weil das "Danke" oder "ich liebe dich/euch" sagen, das "Beichten", um Verzeihung bitten oder selbst Verzeihen, aber auch das "Abrechnen" so leichter fällt.
  • Weil das professionell begleitete Erzählen die Seele heilen kann – auch und gerade, wenn verschüttete Ängste hochkommen (wie die aktuelle Creative- writing-Forschung belegt).

             In bestimmten Grenzen

             (vgl. unten - dies ist kein

             Ersatz für eine Therapie!)

  • Weil die vielen positiven Reaktionen von Familie und Freunden, ihr Verständnis und die große Nähe so richtig gut tun. Es insgesamt viel Freude bereitet ...
  • Und weil es einfach ein erhebendes Gefühl ist, sein geballtes Leben in den Händen zu halten und – wenn gewünscht – verschenken zu können!

Muss ich meine ganze Biografie erzählen?


Nein, Sie können auch eine Kurzbiografie planen, in der Sie nur eine Lebensphase beleuchten wie etwa "Meine Kindheit bzw. Jugend", "Meine erste große Liebe", "Meine Jahre in Moskau", "Mein Weg als Lehrer", "Mein Leben mit Baghwan" oder eine Lebenskrise wie Ihre Kriegserfahrungen, politische Verfolgung, die Begegnung mit schwerer Krankheit oder Tod, Ihre größte Enttäuschung …und Auswege.

Muss es ein ganzes Buch sein?
Nein, es kann auch ein kürzerer "Lebenstext" sein, s. oben


Muss ich objektiv erzählen?
Nein, denn bei autobiografischen Texten geht es um die persönliche Sicht der Dinge. Trotzdem sollten Verleumdungen, üble Nachrede oder Hetze jeder Art vermieden werden. Zumal dies auch ein juristisches Nachspiel haben kann.

Kommt alles in die Autobiografie, was ich erzähle?
Nein. Alles was Sie lieber nicht aufgeschrieben haben wollen, wird wieder gestrichen. Und natürlich bleibt es unter uns! Das garantiere ich natürlich gerne auch schriftlich.


Muss man alles veröffentlichen, was in der Autobiografie steht?
Nein. Sie entscheiden, welche Teile – wenn gewünscht – ins Internet gestellt oder im Buchhandel angeboten werden. Falls Sie das überhaupt wünschen. Sie können natürlich auch "nur" für sich schreiben oder kl. Familien/ Freundeskreis.


Können bereits vorhandene Texte übernommen werden?
Natürlich. Ich arbeite gerne Ihr Tagebuch, Manuskript o. ä. in die Lebensgeschichte ein.


Wie und wo finden die Gespräche statt?
Selbstverständlich vertraulich und einfühlsam. Und dort, wo Sie es möchten. Denn nur, wenn Sie sich richtig wohl fühlen, können die Erinnerungen ungehindert fließen.

Bin ich zu jung oder alt dafür?                                 Nein !!


Kann die "Lebensberatung" eine Therapie ersetzen?
Ersetzen nicht. Wenn Sie aber eine – eher beratende – qualifizierte und einfühlsame Hilfe in bestimmten problematischen Lebenslagen oder zu deren "Aufarbeitung" wünschen, kann ich Ihnen dabei gerne zur Seite stehen –

mit oder ohne schriftliche Aufzeichnung Ihrer Geschichten/ Texte.

Bei mehr therapiebedürftigen psychischen Erkrankungen, schweren traumatischen Erlebnissen u.ä. kann ich Ihnen aber nur helfen, geeignete begleitende Unterstützung zu finden. Fragen Sie bitte im Einzelfall.

Wie läuft das Ganze denn im Einzelnen ab?

Zum Beispiel (individuell kann dies ganz anders - nach Ihren Wünschen - geschehen) so:

Bei einem kostenlosen und unverbindlichen Vorgespräch kann der zukünftige Erzähler feststellen, ob "die Chemie stimmt". Denn niemand mag seine Lebensgeschichten jemandem anvertrauen, der einem nicht sympathisch ist.

  • Dann wird geklärt:
    Was ist das Anliegen, worum soll es gehen – um kleine Lebensgeschichten, ein Foto-Text-Büchlein, eine Lebensphase, einen Lebensbericht …? (Siehe
    Kosten)
    Welchen Umfang, welches Format und welche Bindung soll das fertige Werk haben? Soll es eine ISBN haben? (Näheres dazu unter
    Kosten) Eventuell entsteht schon eine Vorgliederung.


Der folgende Ablauf ist nur ein Beispiel – natürlich richte ich mich ganz nach Ihren individuellen Wünschen!

  • Es wird ein kurzer biografischer Abriss mit den wesentlichen Daten zur Person erstellt (in Form eines chronologischen Lebenslaufs): Ausbildung, Beruf, Wohn- und Wirkungsstätten, Personen, Reisen … Der chronologische Lebenslauf kann aber auch vom Erzähler vorbereitet werden.
  • In persönlichen Gesprächen berichtet der Erzähler aus seinem Leben – von speziellen Erlebnissen, Episoden, Eindrücken. Durch gezielte Fragen wird der Erinnerungsfluss unterstützt, Wichtiges klar herausgearbeitet. Dabei ist auch therapeutische Unterstützung möglich. Diese Gespräche werden auf Kassetten aufgenommen und dauern ca. 6 bis 24 Std. (2–4 Std. pro Tag) – je nachdem, wie viel erzählt werden soll. Der Umfang von Autobiografien beträgt im Schnitt 100–200 Seiten – es können natürlich auch mehr sein. Oder weniger, wenn es z. B. um ein Anekdotenbüchlein geht.
    (Nützlich als Erinnerungshilfe und evtl. auch für den Abdruck: Fotos – auch extra angefertigt vom Lieblingsmotiv oder wichtigen Personen, Bilder, Illustrationen, Briefe, Urkunden, Zeugnisse, Tagebucheintragungen, Kommentare Dritter, Reden von Familienmitgliedern, Stammbaum, Zeitungsausschnitte)
  • Das auf Kassetten Erzählte wird wortgetreu aufs Papier übertragen.
  • Dann wird – wenn gewünscht – der rote Faden aufgespürt, das Besondere, Charakteristische des Lebens herausgearbeitet: Was sind die Hauptthemen, die immer wiederkehrenden Grundmotive? Daraus entstehen Ideen, wie der Stoff gestaltet werden könnte. Diese und die sich daraus ergebenden Kapitel plus Überschriften werden mit dem Erzähler abgesprochen.
  • Nun geht es darum, den Text so aufzubereiten, dass er sich schlüssig und flüssig liest, aber der persönliche Sprachstil, die besondere Art des Erzählers sich auszudrücken, erhalten bleibt.
  • Der Textvorschlag kann dann vom Erzähler ergänzt, verändert und korrigiert werden.
  • Ist der Erzähler mit dem Inhalt zufrieden, wird ein Buch daraus. Auf Wunsch helfe ich  bei der Veröffentlichung im Internet (das ist immer möglich) oder - weitaus schwieriger- evtl. auch im Buchhandel.


2.)Zu meinen weiteren

(sozial-)pädagogischen Angeboten

bitte

 persönlich bei mir anfragen

-per Mail,  Telefon oder Fax.

Danke!

 

 

 

 

 

 

Urheberrechtshinweis


Alle Inhalte unterliegen dem Copyright. Eine Reproduktion oder Wiedergabe ohne  schriftliche Genehmigung ist untersagt.

Haftungsausschluss

Für die Richtigkeit und Aktualität der Inhalte übernehme ich keine Haftung.

Dies gilt auch für Inhalte von hier genannten Links.

Die "Lebensberatung" ersetzt zudem keine Therapie.

 

Impressum


Wolfgang Laub          

(Steuer-Nr.: 16/413/62348)

T./Fax: 03221  2324137

 

lebens-geschichten.net / Geschichtenvomleben.de lebensgeschichten@arcor.de  | info@lebens-geschichten.net
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